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In dem Moment wo wir aufhören einander zu helfen,
verlieren wir unsere Menschlichkeit.
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mpj-projekt.ch ©2017 by Isler Webdesign  - Merge pe jos-Projekt, David Hügli, CH-3054 Schüpfen, info@mpj-projekt.ch
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Alles begann vor einigen Jahren als ein Freund mich fragte, ob ich in den Sommerferien mit ihm und einigen anderen mit nach Moldawien komme. Wir waren alles junge Christen und wollten in ein armes Land um Gottes Liebe zu verteilen und Gutes zu tun. Zwei Wochen waren wir mit dem Rucksack unterwegs durch Moldawien und genossen viele tolle Begegnungen. Aus dieser Reise wurde eine kleine christliche Organisation Namens „serve-east", die in den folgenden Jahren immer mehr Camps und Einsätze in Moldawien durchführte.
 
Im Jahr 2012 beschloss ich mich mein Leben noch mehr in Gottes Dienst zu stellen und lief zu Fuss ohne jeglichen Komfort nur mit drei Tagebüchern von der Schweiz aus nach Moldawien. Es war die Reise meines Lebens und die Geburtsstunde einer grossen Liebe zu den Roma. Ich verlor in rund dreieinhalb Monaten über 15 Kilogramm meines Körpergewichts, schliesslich wog ich in Moldawien nur noch etwa 50 kg. Geistig war ich aber so gefestigt wie nie zuvor. Ich erlebte Angst, Freude, Bedrohungen aber auch das grösste Glück der Erde. Unterwegs war mir stets eine Volksgruppe wohlgesonnen, die Roma. Da ich wild war und ungezähmt, wurde ich von der Bevölkerung in Rumänien oft als Roma betitelt und auch so behandelt. Ich wurde zum Teil aus Dörfern vertrieben und verachtet, aber die Roma waren mir treue Freunde. Dies war mein erster intensiver Kontakt zu den Indianern Europas wie ich sie oft in meinen Tagebüchern bezeichnet habe. In Moldawien hatte Gott bereits alles vorbereitet und durch Fügung kam ich zu einer Romafamilie, die mich aufnahm wie einen Sohn und adoptierte. Seitdem habe ich mein Herz den Roma verschenkt und lerne Kultur und Sprache kennen.
 
Ich kam zurück in die Schweiz und nahm das Studium zum Sozialpädagogen in Angriff und in den Ferien war ich bei meinen Roma. So entstand das
„Merge pe jos Projekt, was auf Deutsch „zu Fuss gehen bedeutet, zu Fuss zu den Roma.
 
Ich arbeite mit verhaltensoriginellen Jugendlichen aus der Schweiz und mit Roma in Moldawien und versuche die zwei Welten zu vereinen.
Heute bin ich freischafender Sozialpädagoge und versuche zusammen mit Freunden mein Samenkorn für eine tolerantere Welt keimen und wachsen zu lassen.
 
Geschrieben von David Hügli
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